Belinda Winkler & Christine Winkler

Belinda Winkler absolvierte nach dem Abschluss der Ortweinschule (Kunst und Design) das Kolleg für Mode an der Modeschule Graz und studierte danach an der Kunstuniversität Linz. Seit 2019 ist sie Mitglied im Grazer Kunstverein ROTER KEIL und lebt in Graz.
Die Fotografin Christine Winkler lebt und arbeitet in Graz, wo sie die Ortweinschule und die angeschlossene Meisterschule für Kunst und Gestaltung besuchte.
Christine Winkler präsentiert ihre Arbeiten in renommierten Kunsträumen in Graz und der Steiermark wie etwa Forum Stadtpark, Museum für Geschichte des UMJ oder ESC sowie in Kunst- und Literaturmagazinen wie Camera Austria oder LICHTUNGEN.

Ausstellungen/Beteiligungen (Auswahl):
Belinda Winkler
2025 Einzelausstellung, Spielraum, Kunsthalle; Graz
2024 Gruppenausstellung, a body to take, Kunsttankstelle Ottakring; Wien
2023 Gruppenausstellung; Friedhof der Utopien, Partnerprogramm steirischer herbst 23; Graz
2023 Arbeitsstipendium für bildende Kunst der Stadt Graz
2023 Künstlerresidenz, Kollision der Künste; Weißwasser
2023 Einzelausstellung, YARN, kunst.wirt.schaft; Graz
2022 Gruppenausstellung, GIFT, Schaumbad; Graz
2022 Gruppenausstellung, WESEN & KREATUREN KAPITEL 2, <rotor>; Graz
2022 Gruppenausstellung, EXPO DUBAI 21
2020 Festival, School of the Future; Tokyo
2019 Festival, ARS Electronica, Linz
Christine Winkler
2002 Förderungspreis der Stadt Graz für Fotografie
2011 Staatsstipendium für künstlerische Fotografie
2025 crossing over, Am Glacis, Graz
2024 photo_graz 024, Altes Kino, Leibnitz
2021 Spur, Amt für Jugend und Familie, Graz
2019 Real Magic, Forum Stadtpark, Graz
Werke für die Artmachine:
Edition 11 / 2026 Standort Pöllau
Titel: Chimären
Kategorie: Fotografie
Beschreibung: Fotogramme in Passepartoutrahmen
Ein Organismus, der aus genetisch unterschiedlichen Zellen aufgebaut ist und dennoch ein einheitliches Individuum darstellt, wird in der Biologie als Chimäre bezeichnet. Der Begriff stammt aus der griechischen Mythologie und beschreibt Mischwesen, die auch als Metapher für Hirngespinste verwendet werden.
In der generationenübergreifenden Zusammenarbeit als Mutter und Tochter haben wir versucht, unsere unterschiedlichen künstlerischen Herangehensweisen, also die fotografische Praxis und die analoge materialorientierte Arbeitsweise, zu verbinden und sinnbildliche Chimären zu erschaffen.
Ausgangspunkt des Projekts war eine Materialiensammlung, die als Fundus für Miniaturfotogramme diente. Das Fotogramm als eine unmittelbare, analoge Form der Fotografie ermöglicht es, feine Strukturen und materielle Beschaffenheiten präzise sichtbar zu machen und gleichzeitig zu abstrahieren.
Die Ausrichtung und damit die Interpretation der Bilder bleibt offen: Durch vier mögliche Hängevarianten auf der Rückseite wird diese den Rezipient:innen überlassen
Fotos (c): Winkler, SSA

