Cyanotypie (Blaudruck) für Anfänger:innen mit Ángela Tröndle

Termin:
Fr., 15.07.2022 bis Sa., 31.12.2022

Dauer:
3 Tage

Zeiten:
9 - 17 Uhr, inklusive 2 Stunden Mittagspause

Ort:
Naturpark Pöllauer Tal

Zielgruppe:
Jugendliche ab 13 Jahren, Erwachsene, Anfänger:innen

Workshop-Beschreibung:

Die Begegnung von Natur und Kreativität, das Spiel mit Licht und Schatten
In diesem 3-tägigen Kurs erschaffst du mit Hilfe der Technik der Cyanotypie kleine Kunstwerke in Blau: auf Solarpapier sowie auf selbst sensibilisierten Papieren werden Pflanzen und andere Materialien und Objekte aufgelegt, später wird das Ganze von der Sonne belichtet und abschließend im Wasser entwickelt. Innerhalb dieses Prozesses gibt es sehr viel Spielraum zum Experimentieren und Improvisieren, was dabei rauskommt sind faszinierende Schatten-Bilder in unterschiedlichen Blautönen und Weiß.

"Die Cyanotypie bietet die wunderbare Möglichkeit, Momentaufnahmen zu machen, die aus der Begegnung von Himmel & Erde mit einem Blatt Papier entstehen, geschaffen durch die kreative Natur eines Menschen. Diese Technik, die auch Blaudruck genannt wird, ist ein fotografisches Edeldruckverfahren, das ganz ohne Kamera auskommt.

Die Natur und ihre kleinen und großen Wunder ist die Basis für unser kreatives Gestalten, denn aus der Erde stammt das Material, das wir für unsere Kreationen verwenden, das Sonnenlicht wiederum belichtet die Bilder. Im gemeinsamen Spazieren öffnen wir unsere Sinne für das, was uns unter freiem Himmel begegnet,  sammeln Natur-Materialien, die uns ansprechen, die später als Schatten auf Papier wieder auftauchen und, umgeben von unterschiedlichen Blautönen, neue Geschichten erzählen. Diesen kreativen Prozess werde ich mit unterschiedlichen Impulse begleiten, im Experimentieren mit verschiedenen Materialien, mit Licht und Schatten, werden neue, blaue Wunder entstehen."

Materialbeitrag:
Die Künstlerin bring Solarpapier mit, sowie die lichtempfindliche Lösung zum Sensibilisieren der Papiere, außerdem unterschiedliche Papiere und Papier-Rahmen. Der Materialbeitrag wird ca. 30 Euro kosten.

Bitte mitbringen:

1 Stoff-Tragtasche (zum Sammeln der Natur-Materialien)
1 Gartenschere, 2 dicke Bücher (A4), Stapel alter Zeitungen, 1 Handtuch (Größe ca. 50x120cm),
1 Plastik oder Glas-Wanne (Größe mind. 40x30cm - ein A4 Blatt sollte drin Platz haben, mind. 10 cm tief)
1 rahmenloser A4 & ein A3 – (Clip)Glas-Bilderrahmen
Mind. 6 Wäschekluppen und / oder Foldback-klammern, Frischhaltefolie
2-3 Pinsel (unterschiedliche Borstendicke, z.B. 2 – 4 cm) (idealerweise mit Kunststoff-Fassung)
Diverse Stifte (Fineliner, Edding, Bleistift), Schere, Lineal, Uhustick, Doppelseitklebeband (das von "Scotch" ist am geeignetsten)
1 Block säurefreies Zeichen-Papier (nicht zu grobkörnig, nicht zu dünn, Papierdicke z.B. 200g)
1 A4 Kuvert (kann gebraucht sein)
1 Notizbuch/Block für eigene Notizen

Preis: 

€ 325
 

Ángela Tröndle, geboren 1983 in Salzburg, wuchs in einer Musikerfamilie auf und genoss in ihrer Kindheit und Jugend eine vielseitige musikalische Ausbildung. Das kreative Umfeld, dem sie später am Musischen Gymnasium begegnete, prägte sie auf vielseitiger Weise und ließ sie mit anderen Künsten in Berührung kommen.

2001 – 2010 studierte sie an der Kunstuni Graz Musikpädagogik, Jazzgesang und Jazzkomposition. Neben ihren musikalischen Projekten war Tröndle der Austausch mit Künstler:innen aus anderen Sparten immer sehr wichtig, zum Beispiel mit dem bildenden Künstler Daniel Domig sowie der Tänzerin & Choreografin Mirjam Klebel.

In der Performance "open ||: Beginning, End :||" (2019) verband sie erstmals ihre eigenen bildnerischen Arbeiten (eine abstrakte Fotoserie) mit ihrer Musik.
2020 rief sie das Stille-Natur-Format "SILENT WALK" ins Leben. Seit 2021 arbeitet Ángela Tröndle mit der Technik Cyanotypie und begann damit ihrem Schaffensdrang auf visueller Ebene noch intensiver nachzugehen.

www.angelatroendle.com
www.facebook.com/angelatroendle
www.instagram.com/angelatroendle
www.youtube.com/angelatroendle
#angelatroendle #stillesgestalten #wunschbaumwerkstatt #silentwalk

Fotos (c): Ángela Tröndle

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