The European Balcony Project in Pöllau

Die Kernbotschaft des Manifestes ist die Forderung für alle Bürgerinnen und Bürger der EU gleiche Rechte zu ermöglichen. An die Stelle der Souveränität der Staaten soll laut Manifest - nach genau hundert Jahren nach Gründung der Weimarer Republik und Ende des 1. Weltkrieges, die Souveränität der Bürger treten.

Es geht um den Grundsatz der allgemeinen politischen Gleichheit jenseits von Nationalität und Herkunft, die in Pöllau in vier Sprachen (Deutsch, Englisch, Italienisch und Slowenisch) ausgerufen wurde. Die Anwesenheit des Pöllauer Bürgermeisters Johann Schirnhofer (ganz links am Bild) und den politischen Lyriker Werner Schwarz bestätigte die Notwendigkeit des Manifestes, mit Betonung, dass das kein Aktionismus ist, sondern eine künstlerische Intervention, mit dem Ziel, eine Diskussion anzustoßen, die höchst notwendig ist (Robert Menasse).

                              

Nach der künstlerischen Umrahmung des Manifestes mit Musik (Akkordeon Natascha Lueger) und Texten von Karl Valentin (Der Fremde ist nur in der Fremde fremd und dem abschließendem Text Vater und Sohn), gelesen von Traude Brugner und Helmut Hütter fand im Gasthaus Ritter noch ein Kamingespräch statt, wo sich Beteiligten und politisch Interessierte vielfältig mit dem Thema „…Und wie hältst du es mit Europa?“ auseinandergesetzten.

                                                         

Zum runden Abschluss der Diskussionsrunde wurde zusammengefasst, dass die Europäische Union einer Ehe gleicht. Alle Mitglieder wollten rein, mit der Illusion von ewiger Nachhaltigkeit, Frieden und Harmonie, ohne sich überhaupt jemals zu denken erlauben, dass wer auch jemals raus will. Trotz allem sollen wir die positiven Ergebnisse der Europäischen Union nicht aus den Augen verlieren und uns trotz vielen Schwierigkeiten auch Veränderungen widmen, die jedem Bürger und der Menschheit bessere Lebensqualität bringen.

In diesem Rahmen wollen wir uns auch bei allen „The European Balcony Project“ Teilnehmerinen und Teilnehmern bedanken, die ihren Beitrag für die ART MACHINE geleistet haben:

Thalia Theater Hamburg- www.thalia-theater.de (Thalia- Intendant Joachim Lux)

                                                                   

 

 

Richard Frankenberger (www.facebook.com/kunstraum.kulm)

 

 

Passage Festival- www.passagefestival.nu (Jens Frimann Hansen, künstlerischer Direktor Helsingör Theater- www.helsingor-teater.dk)

Es geht in Europa nicht um die Nationen oder die Grenzen, es geht um die Werte. Es geht nicht um die Städte oder die monumentalen Schlösser oder Burgen, es geht um die Wege, die uns verbinden und vereinen.  Wie Heidegger es als Motto für seine Gesamtausgabe schrieb: Wege nicht Werke.

 

 

Akademie Graz - www.akademie-graz.at (Mag.a Dr.in Astrid Kury)

Die meisten Menschen wollen in Frieden und frei von Gewalt leben..

Das Projekt Europa ist ein Projekt des Friedens.

 

 

Forum Stadtpark- www.forumstadtpark.at (Leiterin Heidrun Primas)

Ich denke - Freiheit und Frieden sind die höchsten Errungenschaften der Menschheit.
Ich fühle - zur Liebe sind wir fähig.
Verbinden wir alle drei, ist die Erde ein Ort des Glücks für alle, die hier zusammenleben.
Es ist möglich, wir können das!

 

 

Kurt Flecker-www.gkp.steiermark.at/cms/ziel/1598984/DE

Nationalismus als politische Triebfeder hat sich immer als falsch und schädlich erwiesen. Gerade in Zeiten des Aufkeimens nationalistischer rechter Umtriebe ist es notwendig Gegenkonzepte zu betreiben.

Nur die rechtlich einwandfreie und klare Konstruktion eines demokratisch aufgebauten und mit echter Regierungsverantwortung ausgestatteten Europa kann letztlich den europäischen Gedanken retten.